Armin Mueller-Stahl Lebens-Bilder

31. Oktober 2014 - 10. Januar 2015

 

Eröffnung am Donnerstag, 30. Oktober 2014,  19 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.

Armin Mueller Stahl (geb. 1930) ist eine Persönlichkeit mit außerordentlich vielen Talenten. Als Schauspieler zählt er heute zu den internationalen Weltstars. Er hat mehrere Autobiografien, Gedichtbände und Erzählungen veröffentlicht, als Musiker tritt er weltweit auf und auch als Maler hat er sich in den letzten Jahren großen Ruhm erworben. Er hat in zahlreichen wichtigen Institutionen ausgestellt, wie zum Beispiel im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, oder im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf.
Unter dem Titel „es gibt Tage ...“ tritt Armin Mueller–Stahl gemeinsam mit zwei Jazz-Musikern im Theater Regensburg auf und stellt in der Galerie Andrea Madesta (ehem. Galerie Peter Bäumler) seine neuesten Werke vor.

In der Ausstellung Lebens-Bilder sind knapp 60 neue Arbeiten, Gemälde und Grafiken, zu sehen. Das Themenspektrum ist umfassend. Es reicht von der literarischen Vorlage über die Darstellung historischer Persönlichkeiten bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen. Armin Mueller-Stahl zeigt, „was ihn bewegt“, er inszeniert die Themen, die er als wichtig erachtet. „Alles, was mich bewegt und berührt, was ich in der Zeitung lese, will Wort oder Bild werden.“ Seine Werke sind eine Art Statements, die er in eindringlichen abstrakten wie konkreten Farben und Formen zur Anschauung bringt.

Armin Mueller-Stahl ist beides - Protagonist und Autor – seine Bilder repräsentieren diesen kulturellen Kontext. Aus der Schauspielerei weiß er um die Fragen der Darstellung, als Maler schätzt er die Freiheit. In seinem Werk herrscht eine Intensität, die der Künstler über den offenen Umgang mit den verschiedenen Techniken und Materialien zu erzeugen versteht. Er illustriert, übermalt, abstrahiert, schreibt ....

Sein Formenvokabular ist vielseitig und stark geprägt von den literarischen Erfahrungen. Es geht nicht um Schönheit im traditionellen Sinn, vielmehr um eine bezwingende Eindringlichkeit, in der er die unterschiedlichen Milieus vorstellt.

Die Ausstellung ist mit Unterstützung des Kunsthaus Lübeck entstanden.

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